Kituplausch, Wald Kartause Ittingen, 20. Mai 2017

Zufriedenheit nach Wikipedia ist:

a) innerlich ausgeglichen zu sein und nichts anderes zu verlangen als man hat.

b) mit den gegebenen Verhältnissen , Leistungen oder ähnlichem einverstanden zu sein, nichts auszusetzen zu haben.

 

Und mit diesem Zitat könnte ich den Bericht des diesjährigen Kituplausch beginnen und gleich wieder beenden, das wars!

Kurz und bündig zufrieden!

 

Einen Rucksack mit einer Wurst und etwas zu trinken, mehr braucht es nicht, um die Kitureise beim Schulhaus zu starten. Okay, ein bisschen Sägemehl für eine lässige Schnitzeljagd bis zum Grillplatz der Kartause macht die Kituaner vom Kinderturnen noch zufriedener.

Weit weg von dem wissenschaftlichen Thema, was den Menschen zufrieden macht, vergnügen sich alle beim zusammen Würste braten, den Wald erkunden und nutzen, um einfach zusammen den Plausch zu haben. Sogar die gefürchteten Zecken schienen nicht allzu grosse Lust zu haben, diese Zufriedenheit zu trüben.

Ich weiss nicht, ob die Sonne oder die chemischen Stoffe in den Gummibärli oder die Schokolade im gespendeten Kuchen noch mehr glückliche Momente bescherten. Auf jeden Fall waren es schöne Stunden mit den Kindern zusammen! Ich war innerlich ausgeglichen, zufrieden mit dem Moment und hatte nichts auszusetzen. Wikipedia sei Dank! Oder war es jetzt doch der reale Zustand mit den strahlenden Kindern, welche sich über die Definition von Zufriedenheit noch keine Gedanken machen und Zufriedenheit einfach leben?

 

Herzlichen Dank an alle die dabei waren! Ihr seid das beste Rezept, um zufrieden zu sein! Wer es nicht glaubt, probiert es aus! Möglichkeiten, sich in der Arbeit mit Kindern zu engagieren, gibt es genug! Auch bei uns...

 

Simone Held


Skiweekend, Davos, 10. bis 12. März 2017

Traditionen werden hochgehalten 

Das verlängerte Skiwochenende des Turnvereins Warth-Weiningen fand, wie in den Vorjahren auch, Mitte März statt. Am Freitag, 10. März 2017 reisten die acht Turnerinnen und Turner – natürlich traditionsgemäss – in Fahrgemeinschaften nach Davos und trafen sich an der Autobahnraststätte Rheintal zum gemeinsamen Frühstück.

Wie es der Brauch vorsieht, wurden am Freitag die Pisten auf der Parsennanlage unsicher gemacht. Das Wetter war, entgegen den Prognosen, doch recht freundlich und so absolvierten die Turnerinnen und Turner einige Pistenkilometer bevor sie sich mit einem Mittagessen stärkten. Am Nachmittag wurde der Schnee dann nicht mehr so intensiv beansprucht, dafür freute sich die eine oder andere Après-Ski-Bar über unseren Besuch.

Am frühen Abend trafen die zwei Nachzüglerinnen ein und der Zimmerbezug im Guest House Bolgenhof erfolgte gemeinsam. Die Nähe der diesjährigen Unterkunft zum „Chalet Bolgen After Seven“wurde natürlich sofort ausgenutzt und der Après-Ski noch ein bisschen verlängert. Nach der wohltuenden Dusche traf sich die gut gelaunte Truppe anschliessend zum Nachtessen bevor die vier Männer und zwei unermüdliche Frauen sich zum ersten Mal ins Davoser Nachtleben stürzten.

Am Samstag erwartete uns ein wolkenloser und strahlend blauer Himmel, so dass wir uns bereits wieder frühzeitig die Skier oder das Snowboard anschnallten. Wie am zweiten Tag üblich, fuhren wir im Skigebiet Jakobshorn. Noch vor dem Mittag waren für uns Liegestühle auf der Jatzhütte reserviert. Diese wurden von einem Teil der Gruppe auch direkt in Beschlag genommen. Nach und nach trudelten alle Turnerinnen und Turner ein und so liessen wir uns am Nachmittag die Sonne ins Gesicht scheinen, genossen das eine oder andere feine Getränk sowie die traumhafte Sicht auf die umliegenden Berge.

Wieder unten im Tal rüsteten wir uns für den zweiten Abend. Wie im Jahr zuvor, genossen wir ein feines Nachtessen im Steakhouse Ochsen. Das Restaurant ist bekannt für seine Spezialität „heisse Stei“. Frisch gestärkt konnten wir so anschliessend die zweite Partynacht in Angriff nehmen.

Nach mehr oder weniger Schlaf trafen wir uns am Sonntagmorgen zum gemeinsamen Frühstück. Auch an diesem Tag lachte die Sonne vom blauen Himmel. Mit dem Sessellift aber ohne Skis ging es deshalb nochmals hinauf auf den Berg bevor wir am Nachmittag die Heimfahrt antraten.

Eine Tradition soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben: Seit es das Skiwochenende gibt, wird es von Ursina Arnold geplant. Herzlichen Dank für die wiederum toll organisierten drei Schneetage in Davos!

 

Bettina Meili